Baukultur in Nordrhein-Westfalen

Manuel Pestalozzi
6. Februar 2020
Foto: stadtbaukultur-nrw.de

Aus zwei Vereinen mach einen, tönt es aus NRW: StadtBauKultur NRW und das Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) haben fusioniert und nennen sich nun Baukultur Nordrhein-Westfalen. Das gibt der Sache neuen Schwung.

Der neue Verein wird gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit Beginn des Jahres 2020 initiiert, organisiert und kommuniziert Baukultur Nordrhein-Westfalen aktuelle Themen. Im Fokus stehen baukulturelle Facetten von Architektur, Stadt- und Landschaftsentwicklung, Ingenieurkunst sowie Bau- und Planungsprozessen. Auch „Kunst und Bauen“ oder dem „Wohnen in Nordrhein-Westfalen“ stehen in der Agenda des neuen Vereins weit oben.

Verantwortlich für das Programm ist Peter Köddermann. „Wir möchten 2020 den Austausch mit und zwischen den vielen unterschiedlichen Baukultur-Akteuren im Land fördern und stärken, um so das Bewusstsein für Umgang mit Baukultur zu schärfen“, sagt er auf kultur-port.de. Drei Austellungen sind für dieses Jahr geplant: eine über den Architekten Harald Deilmann, sodann „Frau Architekt“ im Haus der Architekten in Düsseldorf. Außerdem wird Baukultur Nordrhein-Westfalen den „Mies van der Rohe Award – Preis der europäischen Union für zeitgenössische Architektur“ zeigen, NRW wird einziger Spielort in Deutschland sein.

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