Aga Khan Award 2019 entschieden

John Hill
2. September 2019
Bildungsprojekt Arcadia (2016) in Süd-Kanarchor von Saif Ul Haque Sthapati (Foto: Sandro di Carlo Darsa © Aga Khan Trust for Culture)

Den diesjährigen Aga Khan Award erhalten sechs Projekte. Die Beiträge reichen von der Revitalisierung eines Weltkulturerbes in Bahrain bis zum Palästinensischen Museum in Birzeit.

Im tatarischen Kazan wurden die Preisträger am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben. Der Aga Khan Award für Architektur, der alle drei Jahre vergeben wird, war 1977 von Karim Aga Khan IV. gestiftet worden, um "Gebäudekonzepte zu identifizieren und zu fördern, die die Bedürfnisse und Bestrebungen von Gemeinden, in denen Muslime stark vertreten sind, erfolgreich berücksichtigen." Ausgezeichnet werden mit dem Preis alle am Projekt Beteiligten, von Architektur bis Handwerker und Gemeinden. Die gleichzeitige Betrachtung von muslimischen Gemeinschaften und aller Projektakteure haben den Aga Khan-Award für Architektur zu einem der wichtigsten Preise in der Architektur gemacht – und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf Projekte gelenkt, die sonst in anderen Teilen der Welt unbekannt bleiben würden.

Die Sieger des diesjährigen Preises (in alphabetischer Reihenfolge, nach Land):

  • Bahrain: Revitalisierung der Innenstadt Muharraq
  • Bangladesch: Bildungsprojekt Arcadia (2016) in Süd-Kanarchor (Saif Ul Haque Sthapati)
  • Palästina: Palästinensisches Museum (2016) in Birzeit (Heneganh Peng Architects)
  • Russische Föderation: Entwicklungsprojekt für öffentliche Räume (Architecturny Desant Architectural Bureau, Kazan)
  • Senegal: Lehr- und Forschungseinrichtung des Alioune Diop Universitätscampus in Bambey (IDOM, Bilbao)
  • Vereinigte Arabische Emirate: Besucherzentrum des Wasit Feuchtgebietes (2015) in Schardscha (X-Architects, Dubai)
Besucherzentrum des Wasit Feuchtgebietes (2015) in Schardscha von X-Architects aus Dubai (Foto: Nelson Garrido © X-Architects)
Einer der 18 öffentlichen Räume, die in Muharraq gestaltet wurden. Architektur: Kersten Geers David Van Severen & Bureau Bas Smets (Foto: Cemal Emden © Aga Khan Trust for Culture)
Palästinensisches Museum (2016) in Birzeit von Heneganh Peng Architects (Foto: Cemal Emden © Aga Khan Trust for Culture)
Lehr- und Forschungseinrichtung des Alioune Diop Universitätscampus in Bambey von IDOM aus Bilbao (Foto: Chérif Tall © Aga Khan Trust for Culture)
Entwicklungsprojekt für öffentliche Räume von Architecturny Desant Architectural Bureau in Kazan (Foto: © Aga Khan Trust for Culture)

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