Katars neues Nationalmuseum

John Hill, Katinka Corts
3. April 2019
Ateliers Jean Nouvel entwarf das neue Nationalmuseum von Katar (Bild: Iwan Baan)

Das Nationalmuseum von Katar (NMoQ), entworfen von Ateliers Jean Nouvel, wurde am 28. März eröffnet. Die geschichteten Scheiben seien inspiriert von der Wüstenrose – Nouvel beschreibt das Design als die erste architektonische Struktur, die die Natur selbst schafft.

Das Museum umfasst auch den historischen Palast des Scheichs Abdullah bin Jassim Al Thani (1880-1957, Sohn des Gründers des modernen Katar), der restauriert wurde und den Neubau ergänzt. Mit einem 1,5 km langen gewundenen Pfad durch die elf permanenten Galerien des Museums möchte NMoQ „Besucher von der Entstehung der Halbinsel Katar vor Millionen von Jahren in die aufregende und vielfältige Gegenwart des Landes führen.“ 

Die temporäre Galerie im NMoQ eröffnet mit der Ausstellung „Making Doha: 1950-2030“ (bis 30. August 2019), die sich mit der fortlaufenden Stadt- und Architekturentwicklung der Hauptstadt befasst. Kuratiert wird die Ausstellung von Rem Koolhaas und Samir Bantal von OMA / AMO, Fatma Al Sehlawi und dem Forschungsteam aus Katars Atlas Bookstore. In ihr dokumentieren Fotografien, Modelle, Pläne, Texte, Filme, mündliche Geschichten und Archivmaterialien Dohas Übergang vom organischen Wachstum zu den moderneren und bewussteren Planungspraktiken von Heute.

Der zentrale Platz, Baraha genannt, bietet zwischen den Galerien Raum für Veranstaltungen unter freiem Himmel (Bild: Iwan Baan)

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