Häppchenweise Baukultur

Katinka Corts
26. Juni 2019
Grafik: Auszug Themenflyer „Architektur im Remstal“, Remstal Gartenschau 2019 GmbH

Auf einer Länge von 80 Kilometern und an 16 Stationen lässt sich seit Mai Baukultur im Remstal erleben. Kuratorin Jórunn Ragnarsdóttir lud 16 deutsche Architekturbüros dazu ein, im Rahmen des Kulturvermittlungsprojektes individuelle Bauten für die baden-württembergischen Gemeinden zu entwerfen und zu bauen.

Gemeinsamkeit und Vielfalt sollten sie zeigen, die 16 Projekte, die ebenso viele Städte und Gemeinden im Remstal seit diesem Jahr schmücken. Zu den baulichen Highlights zählen der Urbacher Holzturm (Achim Menges und Jan Knippers), die Weinberg-Skulptur in Schorndorf (schneider+schumacher) und der Aussichtsturm nahe Korb (Studio Rauch). Sie und die anderen ungewöhnlichen Landmarken, mal Badehaus, mal begehbare Skulptur, Aussichtspunkt oder Gartenpavillon, verknüpfen die Städte und Gemeinden entlang der Rems. Ob Brandlhuber+ in Mögglingen (wir berichteten), Florian Nagler Architekten in Schwäbisch Gmünd oder Hild und K Architekten mit ihrem gehäkelten Haus – wer wo bauen durfte, entschied das Los. Öffentliche Verkehrsmittel erschließen die einzelnen Stationen, tendenziell scheint man aber auf Autotourismus ausgelegt zu sein. 

Weitere Informationen zu den Projekten und den aktuellen Veranstaltungen: remstal.de

Übersichtskarte: Auszug Themenflyer „Architektur im Remstal“, Remstal Gartenschau 2019 GmbH

Vorgestelltes Projekt

SPF:a

Ziering Residence

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