Foto © Zooey Braun
 
 
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Vista House

Stuttgart

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Stadt
Stuttgart
Jahr
2012

Ein kunstliebendes Ehepaar konnte ein besonders schönes Grundstück im Stuttgarter Norden mit einer spektakulären Aussicht über die Stadt erwerben. Das Grundstück ist über eine südlich unterhalb gelegene Stichstrasse erschlossen.

Während die Garage, unter dem Garten liegend, nur durch einen holzverschalten Einschnitt in der bestehenden Sandsteinwand sichtbar wird, wird der Ankommende von einer schwarzen Betonskulptur, einer frei verformten, polierten Wand auf das Grundstück geführt. Ein sanft geschwungener Weg führt über die Ostseite zum rückwärtigen Eingang.

Die relativ nahe Bebauung der östlichen und nördlichen Nach- bargrundstücke führte zu einem winkelförmigen Baukörper, der gerade zu diesen Seiten weitgehend geschlossen ist. Zur Aussicht nach Süden und nach Westen hingegen öffnet sich der Baukörper raumhoch und mehrgeschossig verglast.

Die Winkelform des Baukörpers gleicht die unterschiedlichen Gebäudetiefen der jeweiligen Nachbarbebauung aus. Gleichzeitig entstand durch diese Form ein geschützter, fast hofartiger Raum im Pool- und Gartenbereich. Die weit auskragenden Dachscheiben dienen dem nach Süden ausgerichteten Haus als Sonnenschutz und „leiten und rahmen“ den Blick in den Talkessel.

Dieser alles beherrschende Ausblick gab auch dem Haus seinen Namen – Vista House.

Die Bauherren hatten genaue Vorstellungen von der Atmosphäre ihres Hauses und den zu verwendenden Materialien. Entsprechend diesem Anspruch entwarf Alexander Brenner ein offenes Haus in dessen Inneren die Weitläufigkeit der Räume durch Wände, Wandscheiben und raumbegrenzende Einbauten Geborgenheit bietet.

Wunsch der Bauherrschaft war es auch, ihre Kunst an den Wänden platzieren zu können. Deshalb reicht der Wohnbereich über zwei Geschosse. In der unteren gartennahen Ebene wurde ein eher introvertierter, wärmerer und farbintensiverer Wohnbereich geschaffen, mit Bibliothek, Arbeitsplatz, Klavier und Kamin. Über eine geradläufige Treppe in einem Luftraum gelangt man auf die helle, lichtdurchflutete obere Wohnebene. Hier dominiert Weiss als neutraler Hinter- grund für die Kunst. Am Boden liegen tief dunkle Mooreichedielen. Dieser Boden durchläuft als kontinuierlicher Fond alle Bereiche, so auch den Essplatz, die Küche, die über zwei raumhohe, massive Eichentüren sowohl verbunden als auch getrennt genutzt werden kann.

Jenseits der Galerie und dem Luftraum liegt der Schlafbereich mit Ankleide und Bad, der über grosszügige Oberlichte fast zum Freiraum wird.

Den Luftraum selbst dominiert eine mit dem Haus interagierende Lichtskulptur des Künstlers Tobias Rehberger. Sie zeigt sich vor dem grossen, über zwei Geschosse reichenden Fenster, in dem bei Dunkelheit die Reflektionen spielen und sich mit den Lichtern der Stadt mischen, während aus dem Garten der Pool wie ein abstraktes Bild erstrahlt.

Grundstücksfläche
1.550 m³

Wohnfläche
440 m³

Nutzfläche
196 m³