Göpel electronic GmbH

Jena
Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
Fotografia © Ester Havlova
Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
Fotografia © Ester Havlova
Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
Fotografia © Ester Havlova
Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
Fotografia © Ester Havlova
Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
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Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
Fotografia © Ester Havlova
Forschungs- und Entwicklungsgebäude, Jena 2010
Fotografia © Ester Havlova
Architects
wurm + wurm architekten ingenieure
Localització
Jena
Any
2010

Der Neubau wurde mit einem Investitionsvolumen von 4,9 Mio. Euro realisiert. Das neue Forschungs- und Entwicklungsgebäude ist für 80 weitere Arbeitsplätze konzipiert. Es liegt in direkter Nachbarschaft zu den beiden anderen Firmengebäuden, im Gewerbepark Jena Göschwitz. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut, da sich in unmittelbarer Nähe die Anschlussstellen der Autobahn A4 und A9 befinden und direkt hinter dem Firmengelände der Bahnhof Göschwitz angrenzt.

Aufgrund der Lage des Baugebietes im Überschwemmungsgebiet der Saale war eine besondere Aufständerung des Baukörpers erforderlich. Da es nicht möglich war, die geforderte Anzahl von Parkplätzen auf den Freiflächen anzulegen, bot dies die Möglichkeit der Unterbringung von Parkflächen und der eines geschützten Eingangsbereiches unterhalb des Gebäudes.

Entwurfsidee: Die Form des Körpers entwickelt sich aus einem Rechteck im Format 15m x 40m, welches gewissermaßen die klassische Vorlage eines Kombibürogrundrisses ist. Dieser erfährt allerdings von Geschoß zu Geschoß eine Transformation. Er wird zu einem Parallelogramm verzogen, welches wechselseitig auf jeder Ebene alterniert, so das sich in der Draufsicht ein eng stehendes X ergibt. Die verschobenen und über Kreuz geschichteten Kuben werden in den auskragenden Bereichen von 12 trapezförmigen Pfeilern abgefangen. Die entstandenen Negativformen werden als Freiterrassen ausgebildet.

Trotz der komplexen Gebäudegeometrie sind die Grundrisse flexibel bespielbar. Auf der unteren Ebene sind offene Montagebereiche, die zwei mittleren Ebenen werden als kleinere Gruppenbüros genutzt und in der obersten Ebene befinden sich Seminarräume sowie die Geschäftsleitung. Jedes Geschoss kann auch autark vermietet werden. Das heißt, das Gebäude entspricht den üblichen Nutzungsanforderungen.

Tragwerk: 8 trapezförmige Stahlbetonpfeiler bilden das sich prägnant an den Außenseiten bis in die 4. Etage abzeichnende Haupttragwerk. In den alternierend angeordneten Geschossebenen verschmelzen die Pfeiler jeweils mit Boden und Decke. In den einzelnen Geschossen kommt ein Sekundärtragwerk, von der Fassade abgerückte Stahlbetonstützen, hinzu. Die Last aus diesen Stützen, welche der Systematik der verschwenkten Grundrisse folgen, wird über ein Unterzugsystem abgetragen. In der Parkebene werden die Lasten in 4 weitere trapezförmige Pfeiler und 6 rechteckige Stützen, entlang der Mittelachse angeordnet, eingeleitet.

Energiestandards: Die Kühlung wurde mittels Brunnenwasser und Gipskühldecken realisiert, die Heizung wird durch das vorhandene Fernwärmenetz gespeist. Die natürliche Lüftung erfolgt über fensterseitige Lüftungsklappen.

Fassade: Geklebte Leichtmetallgroßtafeln, die auf Schieberahmen beweglich montiert wurden. Die einzelnen Tafeln, deren Größe durch den Hersteller und die Montagetechnik begrenzt wird, sind mit haarfeinen Stoßfugen auf einer beweglich gelagerten Leichtmetallunterkonstruktion aufgeklebt. Die Unterkonstruktion weist Festpunkte und bewegliche Montagepunkte auf, vorgegeben durch die Längenausdehnung des Plattenmaterials. Diese Bewegung wird in kräftig ausgebildeten Fugen, deren Verlauf auf die Gestalt des Gebäudes abgestimmt ist, aufgenommen.

Aufgabe
Forschungs- und Entwicklungsgebäude

Bauherr
Göpel electronic GmbH

BGF4.460m²

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