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Wettbewerb Menschenaffenhaus in der Wilhelma
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Wilhelma
Hanggeschoss
Modell Gorillahaus
Schnitt durch Gorillahaus
(Bild: Architekten) Wettbewerb 2007: 1.Preis Ein halbes Jahrhundert nach dem Dresdener Trauma der Zerstörung soll die „europäische Stadt“ wieder erstehen. Diese ist vielfältig und immer dann faszinierend, wenn sie sich kontextuell entwickelt – frei vom Habitus der Kulissenarchitektur. Die Gestalt des neuen Baukörpers generiert sich zunächst aus zwei Richtungen – von außen aus den stadträumlichen Kanten und Fluchten, innenräumlich aus gezielten visuellen Bezügen zur Frauenkirche und zum Johanneum. Zusätzlich bestimmen die Anforderungen aus den unterschiedlichen Nutzungen das Maß der Öffnungen von Innen- zu Außenraum. Das Ergebnis dieser Überlagerungen ist ein plastischer Baukörper mit differenziert gebrochenen Kanten. Die über die Brechungen erzeugte Horizontalität des Baukörpers steht bewusst im Gegensatz zu den ebenso eleganten wie wuchtigen Vertikalen der Frauenkirche. In seiner äußeren Gestalt ist das Maß der Öffnungen zur geschlossenen Wand von den inneren Funktionen bestimmt. Gegenüber dem Johanneum und als Analogie zu dessen Freitreppe ist der Aufgang zum Museum als „Loggia“ und „Point de vue“ ausgebildet.
Modell Bonobohaus
Modell Bonobohaus
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Architect
cheret bozic architekten Project
Wettbewerb Menschenaffenhaus in der Wilhelma
Stuttgart / Deutschland, 2006 Description
Menschenaffenhaus in der WilhelmaStuttgart, 2006 3. Preis im Wettbewerb © cheret bozic architekten Dem Grundgedanken „Stärkung der räumlich-visuellen Bezüge zum Rosensteinpark“ folgend entwickelt sich das Konzept für das neue Menschenaffenhaus. An den tiefsten Punkt des Geländes gelegt, nutzt es den natürlichen Geländeverlauf. Mit zusätzlichen Geländemodellierungen kann der Großteil der Programmfläche in den Hangeschoben werden und tritt als Baukörper wenig in Erscheinung. Die weiträumigen Lichtbeziehungen bleiben bewahrt. Teile der Dachflächen sind als Teil des Außengeheges naturnah begrünt. Entsprechend den Anforderungen an die nach Tierart variierenden Raumhöhen gliedert sich das Gebäude in zwei Teilbereiche. Die Innengehege der „bodenbewohnenden“ Gorillas sind horizontal organisiert im erdüberdeckten Bereich angeordnet. Die aus der Baustruktur entwickelte Lichtführung erzeugt das Helldunkel hoher Wälder in Analogie zum natürlichen Lebensraum der Tiere.Im Gegensatz dazu sind Innen- wie Außengehege der baumbewohnenden“ Bonobo mit einem hellen, lichten Raum in der Höhe organisiert. |