• About
    • Office Profiles
    • Advertise
    • Press
    • Legal
  • Contact
  • Newsletter
  • Languages
    • German
    • English
  • My Account
    • Login
    • Register
    • Forgot Password?
german-architects.com.png
eMagazin
    • Home
      • World-Architects.com
      • National/Regional Platforms
    • Office Profiles
      • Architects
      • Interior Designers
      • Landscape Architects
      • Engineers
      • Lighting Designers
      • Architectural Photographers
    • Building of the Week
      • Current
      • Archive
    • Manufacturers
      • Construction Products
      • Design Products
      • Manufacturers A-Z
      • Focus
    • Jobs
      • Open Positions
      • Job Seekers
      • Publish a position
    • Agenda
      • Events
      • Exhibitions
      • Lectures
      • Education
      • Competitions + Awards
      • Fairs + Conferences
      • Travel + Excursions
    • eMagazine
      • Current Issue
      • Archive
      • Impressum
      • Subscribe
      • Intl. Issue (engl.)

Gute Alternativen

Simone Hübener | 07.06.2011

Der Weg vom Hörsaal ins Berufsleben muss nach dem Architekturstudium nicht zwangsläufig ins Architekturbüro und dort auch nicht immer zum Entwerfen führen. Diese breitgefächerte Ausbildung ließ und lässt viel mehr zu. Und es geht auch umgekehrt. Denn wer sich nach der Schulzeit für ein anderes Fach entschieden hat, findet bisweilen seinen Traumjob im Bereich der Baukunst.

27_11_1

Von der planenden in die schreibende Zunft
Bereits während des Studiums an der TU München begann bei Alexander Felix ein Prozess, der ihn als Redakteur zu TEC21 führen sollte. In der Maiausgabe der Detail des Jahres 1998 veröffentlichten sein Kommilitone Christopher von der Howen und er gemeinsam ihren realisierten Vertiefungsentwurf – der erste Kontakt zur schreibenden Zunft war geknüpft. Weitere Publikationen als Hiwi am Lehrstuhl von Professor Richard Horden und kurz vor dem Diplom ein dreimonatiges Praktikum in der Detail-Redaktion folgten. Während dieser Zeit entstand auch das erste Buch der Reihe "im Detail". Felix hatte so die Möglichkeit, den relativ schnellen Takt einer Zeitschrift und gleichzeitig die längerfristige Arbeit an einem Buch mitzuerleben. Nachdem er das Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, arbeitete er trotz alledem – auch auf Anraten einer erfahrenen Redaktionskollegin und Architektin – erst einmal für drei Jahre in einem Architekturbüro. Wertvoll und nützlich, ist Felix überzeugt, war diese Zeit für seine heutige Schreibtätigkeit. Wenngleich er auch festgestellt hat, dass ein planender Architekt eine gewisse Ausdauer mit sich bringen muss. Denn während dieser drei Jahre hat er hauptsächlich an einem einzigen, großen Projekt gearbeitet. Da kam nun das Angebot, als freier Mitarbeiter wieder bei Detail einzusteigen, gerade recht. Parallel verfasste Felix im Auftrag der Agentur "circa drei" Projektdokumentationen von Stahlbauten. Die Konstruktionserfahrungen aus seiner Planungszeit lassen grüßen. Als dann vor vier Jahren die Möglichkeit bestand, den Beruf des schreibenden Architekten in Festanstellung auszuüben, griff er zu und arbeitet seitdem als Redakteur bei TEC21 im Ressort "Architektur und Wettbewerbe". Nebenbei verfasst er als freier Mitarbeiter Texte für die db deutsche bauzeitung, die AIT und die Publikationen des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) an der ETH Zürich. Neben solidem architektonischem Handwerkszeug ist Spaß am Umgang mit der Sprache eine Grundvoraussetzung für den Job.

27_11_2

Architekturvermittlung an Kinder und Jugendliche
Martina Nadansky hat seit 1997 mit Partner Oliver Jirka ein Architekturbüro bei Berlin, das sich auf das Energetische Bauen konzentriert. Im ständigen Bauherrenkontakt und der gleichzeitigen Arbeit als Lehrbeauftragte an der Hochschule Wismar (2000-2007) ist ihr klar geworden, dass die Vermittlung von Architektur an Kinder und Jugendliche der Schlüssel zu einem größeren Verständnis für unsere gebaute Umwelt und somit auch für qualitätvolle Architektur sein könnte. Projekte zur Architekturvermittlung gehören seitdem zu ihrem Arbeitsbereich, seien es Workshops an Schulen, Horten und Kindergärten, Kinderuni-Vorlesungen, Tagungsbeiträge und Fachartikel sowie das Engagement in der Architektenkammer. 2007 wurde ihr experimentelles unterrichtsbegleitendes Buch "Wie bauen Tiere? Wie bauen Menschen?" im Verlag an der Ruhr veröffentlicht. Darin geht es um den bionischen Vergleich von Tier- und Menschenbauten in konstruktiver, formaler, energetischer, städtebaulicher und metaphorischer Hinsicht, der mit vielen Experimenten im Schulunterricht erfahrbar gemacht werden kann. Ein kindgerechter Einstieg zur Architektur über Themen, die nicht unbedingt aus dem Kernbereich Architektur kommen, ist ihr ganz besonders wichtig. Denn es geht nicht darum, aus den Kindern "kleine Architekten" zu machen. Vielmehr soll mit einem breit angelegten Themenspektrum und vielen Querbezügen vermittelt werden, dass Architektur alltäglich und uns sehr nahe ist – schließlich sind wir immer und überall von ihr umgeben. Als Architektin mit klassischem Entwurfsstudium an der TH Darmstadt (1982-1990) hat sie so einen persönlichen Weg gefunden, ihre Leidenschaft für Architektur und den gebauten Raum weiterzugeben.

27_11_3

Vermittler zwischen zwei Welten
In der Sennestadt, in ungeliebter 1960-Jahre-Reißbrettarchitektur aufgewachsen, hatte Marc Wübbenhorst zunächst wenig Bezug zu Architektur. "Ich war mit Anfang zwanzig froh für das Studium nach Bielefeld zu ziehen." Hier studierte er dann Geschichts- und Erziehungswissenschaften. "Bereits während des Studiums haben mich zwei Jobangebote dann doch wieder in die Sennestadt zurückgeholt", schmunzelt Wübbenhorst. "Mittlerweile weiß ich, dass gebaute Umwelt alle etwas angeht, dass sie die Menschen prägt, die darin leben, lernen und arbeiten." Seit 2007 arbeitet er an einer Förderschule und im selben Stadtteil für alberts.architekten, einem Büro, das sich auf Schulbauten spezialisiert hat. Schule, Architektur, die baukulturellen Besonderheiten der Sennestadt sind Themen, die er gerne miteinander in Beziehung setzt und an deren Schnittstelle er sich heute beruflich bewegt. So ist Schularchitektur, der Raum als vielzitierter dritter Pädagoge, eine dieser Schnittstellen. Zwischen den unterschiedlichen Welten der Architekten und der Lehrer sieht er sich als Übersetzer und Vermittler. Ein Beispiel dafür ist der "Pädagogische Bauausschuss", der immer dann ins Leben gerufen wird, wenn eine Schule umgebaut werden soll und die Meinungen der Lehrer gefragt sind. Doch wie befähigt man Lehrer, einen Umbau mitzugestalten? Und wie vermittelt man zwischen den Fachsprachen der verschiedenen Berufsgruppen? Darüber hinaus bietet er mit alberts.architekten Führungen an und unterstützt architekturpädagogische Projekte für Heranwachsende. "Wir wollen keine Baumeister ausbilden, sondern die Kinder für ihre gebaute Umwelt sensibilisieren", fasst Wübbenhorst das Ziel zusammen. Dabei profitieren alle von den vielfältigen Verknüpfungen, denn: Architektur lebt vom Dialog, sie sollte für alle begreifbar sein.

27_11_4

Von und mit Kindern lernen
Kinder fragen ehrlich und direkt und sie gehen mit (fast) allem noch sehr offen um. So auch mit Fragen zu den Häusern, in denen sie leben, zu den Stadträumen, in denen sie sich aufhalten. Sie sind die wahren Experten für ihre eigenen Bedürfnisse. Doch haben sie in ihrem Wohnumfeld auch die Möglichkeit, diese Fähigkeiten auszubauen? Diese Frage stellt sich Renate Stuefer immer wieder wenn sie Wohnungen und vor allem Kinderzimmer zu Gesicht bekommt. Da hängen Uhren in Gitarrenform, das Bett gleicht einem Piratenschiff, Walt-Disney-Figuren und süße Bärchen strahlen von den Regalen um die Wette. Wo bleibt da Platz für die Assoziationen der Kinder? Können sie ihr eigenes Reich überhaupt noch gestalten? Wer Stuefer um eine Antwort auf diese Frage bittet, bekommt ein klares "Nein" zu hören. Denn die diplomierte Architektin und Mutter von fünf Kindern ist fest davon überzeugt, dass Kinderspiele und -möbel heute darauf ausgelegt sind, dass sie quasi ohne geistige, körperliche und zeitliche Anstrengung genutzt werden können. In ihrem Sinne ist das jedoch ganz und gar nicht. Deshalb entwickelt sie als Schwerpunkt Ihrer Arbeit Medien zum "definitionsoffenen Raumgestalten". "Definitionsoffenes Raumgestalten bedeutet für mich, den Kindern Materialien in die Hand zu geben, deren Sinn, Ziel, Zweck, Absicht und deren Wert von ihnen selbst immer wieder neu festgelegt werden kann. So können sie selbsttätig einen Raum, ein Spiel, einen Spielraum, ein Raumspiel entwickeln und die offenen W-Fragen – Wie..., Was..., Warum..., Womit..., Wodurch... – immer wieder neu stellen." Auf dieser Grundlage initiiert sie gemeinsam mit anderen Kollegen verschiedene Workshops für Kinder und Jugendliche, wie "Pappstadt: Auf die Pappe – fertig – los", und hält alles mit einer Videokamera fest. So können auch ihre Studenten – Stuefer ist Assistentin am Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien – davon profitieren und lernen, wie Architektur vermittelt werden kann.

27_11_5

Neue Wege sind oftmals allerdings nicht nur nach dem Studium gefragt. Denn schon bevor man die erste Vorlesung besucht, bietet sich denen, die sich für Architektur, Städtebau & Co. interessieren, ein breites Angebot. Hinzugekommen ist beispielsweise an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden ein neuer Master of Arts zum Thema "Bauen im Bestand" und an der TU München ein interdisziplinärer und fakultätsübergreifender Master of Science für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Diese Thematik steht auch im Zentrum einer neuen Stiftungsprofessur am Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart. Aufgabe wird es sein, "in den Lehrveranstaltungen ein ganzheitliches Gebäudekonzept zu entfalten, das von der Architektur über die Bauphysik und Gebäudetechnik bis hin zur Tragwerksplanung reicht", so die Pressemittelung. sh

German - eMagazin
"Heute schippen, morgen shoppen" – das Leitmotiv Stuttgarter Stadtzerstörung … (Bild: Ursula Baus)
Stuttgarts aktuelle Stadtzerstörung
Personen, Preise, Pointen
Reisejahreszeit
Ingenieurbaukunst erkunden. ub
Film der Woche
Alte Scheune
Tischler und exzellenter Architekt
Gerrit Rietveld im Vitra Design Museum. ub
Aus verschiedenen Blickwinkeln
Bücher zum Thema "Schulen planen und bauen". sh
Produkt
Armstrong DLW
Präsentiert
Bau der Woche
Podest
Schlussstein