MEMORY OF ARCHITECTURE
Ausstellung des österreichischen Architekturfotografen Paul Ott
In „Memory of Architecture“ thematisiert der Fotograf Paul Ott anhand des berühmten memotechnischen Gesellschaftsspiels den theoretischen Diskurs um Fotografie, Architektur, Gedächtnis und Erinnerung. Im Zentrum stehen Architekturfotografien, die den Betrachter auf der Suche nach je zwei zusammengehörenden Motiven vor die spannende Herausforderung stellen, sich mit der eigenen Wahrnehmung von Architektur auseinanderzusetzen. Obwohl sich die einzelnen Bildpaare jeweils auf dieselbe Architektur beziehen, differenzieren der Standpunkt, Fokus, Zeitpunkt und andere Details der Aufnahme. Manchmal legt die Farbigkeit nahe, welche Fotografien zusammengehören, während in vielen Fällen nur die tatsächliche Kenntnis der abgebildeten Architektur das Aufspüren des richtigen Bildpaares ermöglicht.
Paul Otts "Memory" bietet mehr als einen kurzen Querschnitt durch das Oeuvre eines renommierten Architekturfotografen. Bereits die Art und Weise, wie ganz unterschiedliche Ansichten eines Gebäudes ein Paar bilden, verweist auf das kreative Potential der Architekturfotografie und legt ihre Rolle im Inszenieren des Gebauten offen. Damit wird einerseits der über eine reine Dokumentation hinausgehende, künstlerische Blick des Fotografen sichtbar gemacht, anderseits die Tatsache, dass es der eigenen Anschauung bedarf, um Architektur zu begreifen.
Mit seinem „Memory“-Projekt verweist Paul Ott weiter auf die grundlegende Funktion von Fotografie als externes Gedächtnis und Erinnerungsträger. Seit seinen Anfängen erfüllt das Medium in der Gesellschaft die kollektive Rolle eines „Speichers des Gedächtnisses“. Ob in der ritualisierten Betrachtung von Familienalben oder als Gedächtnisikonen im öffentlichen Diskurs, Fotografien fixieren eine bestimmte Form von Vergangenheit, bestimmten die sinnstiftende Funktion des abgebildeten Ereignisses und dokumentieren, was als erinnerungswürdig wahrgenommen wird. Architekturfotografie ist ein Paradebeispiel für das fotografische Gedächtnis, da bemerkenswerte Architekturen in erster Linie in Form von fotografischen Bildern in das kollektive Gedächtnis eingehen und unsere Wahrnehmung von ihnen zu einem großen Teil auf "gelernten" medialen Bildern beruht.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag, 31.03.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch, 04.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Freitag, 13.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 14.04.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch, 18.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 21.04.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch, 25.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 28.04.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Haus der Architektur, hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich | Veranstalter: Bund Deutscher Architekten BDA Köln |
In „Memory of Architecture“ thematisiert der Fotograf Paul Ott anhand des berühmten memotechnischen Gesellschaftsspiels den theoretischen Diskurs um Fotografie, Architektur, Gedächtnis und Erinnerung. Im Zentrum stehen Architekturfotografien, die den Betrachter auf der Suche nach je zwei zusammengehörenden Motiven vor die spannende Herausforderung stellen, sich mit der eigenen Wahrnehmung von Architektur auseinanderzusetzen. Obwohl sich die einzelnen Bildpaare jeweils auf dieselbe Architektur beziehen, differenzieren der Standpunkt, Fokus, Zeitpunkt und andere Details der Aufnahme. Manchmal legt die Farbigkeit nahe, welche Fotografien zusammengehören, während in vielen Fällen nur die tatsächliche Kenntnis der abgebildeten Architektur das Aufspüren des richtigen Bildpaares ermöglicht.
Paul Otts "Memory" bietet mehr als einen kurzen Querschnitt durch das Oeuvre eines renommierten Architekturfotografen. Bereits die Art und Weise, wie ganz unterschiedliche Ansichten eines Gebäudes ein Paar bilden, verweist auf das kreative Potential der Architekturfotografie und legt ihre Rolle im Inszenieren des Gebauten offen. Damit wird einerseits der über eine reine Dokumentation hinausgehende, künstlerische Blick des Fotografen sichtbar gemacht, anderseits die Tatsache, dass es der eigenen Anschauung bedarf, um Architektur zu begreifen.
Mit seinem „Memory“-Projekt verweist Paul Ott weiter auf die grundlegende Funktion von Fotografie als externes Gedächtnis und Erinnerungsträger. Seit seinen Anfängen erfüllt das Medium in der Gesellschaft die kollektive Rolle eines „Speichers des Gedächtnisses“. Ob in der ritualisierten Betrachtung von Familienalben oder als Gedächtnisikonen im öffentlichen Diskurs, Fotografien fixieren eine bestimmte Form von Vergangenheit, bestimmten die sinnstiftende Funktion des abgebildeten Ereignisses und dokumentieren, was als erinnerungswürdig wahrgenommen wird. Architekturfotografie ist ein Paradebeispiel für das fotografische Gedächtnis, da bemerkenswerte Architekturen in erster Linie in Form von fotografischen Bildern in das kollektive Gedächtnis eingehen und unsere Wahrnehmung von ihnen zu einem großen Teil auf "gelernten" medialen Bildern beruht.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag, 31.03.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch, 04.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Freitag, 13.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 14.04.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch, 18.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 21.04.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch, 25.04.2012, 16:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 28.04.2012, 12:00 bis 15:00 Uhr
Haus der Architektur, hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof, 50676 Köln | Eintritt frei | Anmeldung nicht erforderlich | Veranstalter: Bund Deutscher Architekten BDA Köln |
When
03.31.2012
04.28.2012
Where
Haus der Architektur Köln
Josef-Haubrich-Hof 2
Köln
Germany
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