Imposante Struktur mit variablen Baukörpern
Die Bewerbung für die Olympiade 2012 in London war geprägt vom Leitthema, die nachhaltigsten Spiele zu veranstalten und der Stadt London mit den Sportstätten auch nach Beendigung des Großereignisses kein belastendes Erbe zu hinterlassen. Ein Vorzeigebeispiel ist hierfür das London Aquatic Center, dessen Tribünenanlagen als Membranbau konzipiert und nach den Spielen rückgebaut werden. Dabei wurde von den Compositmaterialien für Dach und Einhausungen ein äußerst anspruchsvolles Leistungsspektrum gefordert bei gleichzeitiger NPP* Ausrüstung. Ein Leistungskatalog, den nur Serge Ferrari erfüllen konnte . . .
Das London Aquatic Center (LAC), ein majestätischer Sportstättenentwurf von Zaha Hadid Architects, wurde in seiner Gestaltung von bewegten, fließenden Wassermassen inspiriert. Die spektakuläre Wellenform des Dachs erstreckt sich in einer Ausdehnung von 160 x 80 m über dem Hauptgebäude und geht dann beidseitig - einem Mantarochen ähnlich - in zwei Flügel über, die eine temporäre Tribünenerweiterung bilden, welche mit Compositmembranen von Serge Ferrari über eine Fläche von 25.000 m2 ausgeführt wurde.
Das Konzept des LAC spiegelt sehr deutlich das umweltpolitische Programm des Organisationskomitees wieder: Permanente Bauten zu schaffen, sofern auch eine Nutzung nach den Olympischen Spielen gewährleistet ist, andernfalls jedoch auf temporäre Bauten auszuweichen. In diesem Fall wird nur das Zentralgebäude als Vermächtnis der Olympischen Spiele bestehen: Als Aquatic Center mit 2.500 Zuschauerplätzen. Die Flügelanbauten mit den temporären Tribünen und einer Zuschauerkapazität von 17.500 Plätzen werden nach den olympischen Wettbewerben demontiert, die dabei eingesetzten Membranen innerhalb Großbritanniens einer Wiederverwertung in Form von neuen Membranbauten zugeführt.
Eine echte Leichtbaukonstruktion
Die beiden Flügelanbauten sind in einer Fläche von insgesamt 18.000 m2 mit dem Compositmaterial Précontraint 1002 S2 opak NPP* eingehaust, das vollständig demontiert werden kann. Eine Leichtbaulösung, bei der die Membranen die Dachabdichtung übernehmen, gleichzeitig aber auch einen wertvollen Beitrag für die Reduktion des Wärmeeintrags und für gleichmäßige Lichtverhältnisse in diesen Gebäudeteilen sorgen.
Ein Paradoxon dieses Gebäudes ist dabei, dass die Membran, welche üblicherweise für die Ausbildung von kurvenförmigen Membranbauten ausgerichtet ist, hier als flächiges Verbindungselement mit einer beachtlichen Spannweite von 7 Metern eingesetzt wird. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die besondere Dimensionsstabilität des Compositmaterials, das im patentierten Prècontraintverfahren von Serge Ferrari hergestellt wird und hierbei über den gesamten Produktionsprozess unter Vorspannung (in Kett- und Schussrichtung) gehalten wird. Zur Befestigung sitzen die einzelnen Membranelemente in Führungsschienen aus Aluminiumprofilen, die auf Stahlrahmen fixiert sind.
Als Besonderheit wurden diese Compositmaterialien von Serge Ferrari als NPP*-Material produziert. Neben der Erfüllung dieser umweltspezifischen Anforderung des Organisationskomitees musste natürlich trotzdem der geforderte hohe Standard an Dimensionsstabilität, Festigkeit, gestalterischer Freiheit sowie ästhetischen Eigenschaften wie hoher Weißegrad und Farbhomogenität gewährleistet werden, genauso wie die Brandschutzanforderungen Euroclass B-s2, d0. Serge Ferrari war hierbei der einzige Hersteller, der sich diesem umfangreichen Leistungsspektrum an Anforderungen erfolgreich stellen konnte.
Umfassender Schutz für die Tribünenbereiche
Für die Verkleidung und den Schutz der temporären Tribünenanlagen wurde auf einer Gesamtfläche von 7.000 m2 das Compositmaterial Stamisol FT 381 NPP* in Weiß eingesetzt. Schlüsselfaktoren für diese Materialentscheidung waren dabei die offene Struktur des Compositmaterials sowie seine Recyclingfähigkeit. Stamisol FT 381 NPP* reduziert spürbar den Wärmeeintrag in den Tribünenbereich und fördert mit seinem Öffnungskoeffizienten von 28% den Feuchtigkeitstransport als wertvollen Beitrag zur Begrenzung der Luftfeuchtigkeit im Innenraum und Steigerung des Klimakomforts. Eigentlich für großzügige Fassadenbekleidungen konzipiert, überzeugt Stamisol FT durch seine herausragende Festigkeit, entspricht beim Brandschutz Euroclass B-s2, d0 und ist zu 100% recycelbar. Dies wird gewährleistet durch Texyloop, einem patentierten Recyclingverfahren der Serge Ferrari Gruppe, welches in der Recyclinganlage im italienischen Ferrara auf industriellem Niveau umgesetzt wird.
Eingesetzte Materialien Serge Ferrari
Überdachung: Précontraint 1002 S2 opak, Fläche 18.000 m2
Tribünenverkleidung: Stamisol FT 381, Fläche 7.000 m2
*Non Phthalate Plasticizer
Das London Aquatic Center (LAC), ein majestätischer Sportstättenentwurf von Zaha Hadid Architects, wurde in seiner Gestaltung von bewegten, fließenden Wassermassen inspiriert. Die spektakuläre Wellenform des Dachs erstreckt sich in einer Ausdehnung von 160 x 80 m über dem Hauptgebäude und geht dann beidseitig - einem Mantarochen ähnlich - in zwei Flügel über, die eine temporäre Tribünenerweiterung bilden, welche mit Compositmembranen von Serge Ferrari über eine Fläche von 25.000 m2 ausgeführt wurde.
Das Konzept des LAC spiegelt sehr deutlich das umweltpolitische Programm des Organisationskomitees wieder: Permanente Bauten zu schaffen, sofern auch eine Nutzung nach den Olympischen Spielen gewährleistet ist, andernfalls jedoch auf temporäre Bauten auszuweichen. In diesem Fall wird nur das Zentralgebäude als Vermächtnis der Olympischen Spiele bestehen: Als Aquatic Center mit 2.500 Zuschauerplätzen. Die Flügelanbauten mit den temporären Tribünen und einer Zuschauerkapazität von 17.500 Plätzen werden nach den olympischen Wettbewerben demontiert, die dabei eingesetzten Membranen innerhalb Großbritanniens einer Wiederverwertung in Form von neuen Membranbauten zugeführt.
Eine echte Leichtbaukonstruktion
Die beiden Flügelanbauten sind in einer Fläche von insgesamt 18.000 m2 mit dem Compositmaterial Précontraint 1002 S2 opak NPP* eingehaust, das vollständig demontiert werden kann. Eine Leichtbaulösung, bei der die Membranen die Dachabdichtung übernehmen, gleichzeitig aber auch einen wertvollen Beitrag für die Reduktion des Wärmeeintrags und für gleichmäßige Lichtverhältnisse in diesen Gebäudeteilen sorgen.
Ein Paradoxon dieses Gebäudes ist dabei, dass die Membran, welche üblicherweise für die Ausbildung von kurvenförmigen Membranbauten ausgerichtet ist, hier als flächiges Verbindungselement mit einer beachtlichen Spannweite von 7 Metern eingesetzt wird. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die besondere Dimensionsstabilität des Compositmaterials, das im patentierten Prècontraintverfahren von Serge Ferrari hergestellt wird und hierbei über den gesamten Produktionsprozess unter Vorspannung (in Kett- und Schussrichtung) gehalten wird. Zur Befestigung sitzen die einzelnen Membranelemente in Führungsschienen aus Aluminiumprofilen, die auf Stahlrahmen fixiert sind.
Als Besonderheit wurden diese Compositmaterialien von Serge Ferrari als NPP*-Material produziert. Neben der Erfüllung dieser umweltspezifischen Anforderung des Organisationskomitees musste natürlich trotzdem der geforderte hohe Standard an Dimensionsstabilität, Festigkeit, gestalterischer Freiheit sowie ästhetischen Eigenschaften wie hoher Weißegrad und Farbhomogenität gewährleistet werden, genauso wie die Brandschutzanforderungen Euroclass B-s2, d0. Serge Ferrari war hierbei der einzige Hersteller, der sich diesem umfangreichen Leistungsspektrum an Anforderungen erfolgreich stellen konnte.
Umfassender Schutz für die Tribünenbereiche
Für die Verkleidung und den Schutz der temporären Tribünenanlagen wurde auf einer Gesamtfläche von 7.000 m2 das Compositmaterial Stamisol FT 381 NPP* in Weiß eingesetzt. Schlüsselfaktoren für diese Materialentscheidung waren dabei die offene Struktur des Compositmaterials sowie seine Recyclingfähigkeit. Stamisol FT 381 NPP* reduziert spürbar den Wärmeeintrag in den Tribünenbereich und fördert mit seinem Öffnungskoeffizienten von 28% den Feuchtigkeitstransport als wertvollen Beitrag zur Begrenzung der Luftfeuchtigkeit im Innenraum und Steigerung des Klimakomforts. Eigentlich für großzügige Fassadenbekleidungen konzipiert, überzeugt Stamisol FT durch seine herausragende Festigkeit, entspricht beim Brandschutz Euroclass B-s2, d0 und ist zu 100% recycelbar. Dies wird gewährleistet durch Texyloop, einem patentierten Recyclingverfahren der Serge Ferrari Gruppe, welches in der Recyclinganlage im italienischen Ferrara auf industriellem Niveau umgesetzt wird.
Eingesetzte Materialien Serge Ferrari
Überdachung: Précontraint 1002 S2 opak, Fläche 18.000 m2
Tribünenverkleidung: Stamisol FT 381, Fläche 7.000 m2
*Non Phthalate Plasticizer
Hersteller
Projekt
London Aquatic Center
London
London Aquatic Center
London
Architektur
Zaha Hadid Architects
Auftraggeber
Olympic Delivery Authority
Membranbau Tribüne und Dach
Architen Landrell Associates
Weitere Informationen
www.sergeferrari.com
Auftraggeber
Olympic Delivery Authority
Membranbau Tribüne und Dach
Architen Landrell Associates
Weitere Informationen
www.sergeferrari.com

