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Campus Firmanei
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Perspektive, der Platz vor dem Eingang (Visualization: Ortner & Ortner Baukunst)
Lageplan von der 1. Phase des Wettbewerbs (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Lageplan von der 2. Phase des Wettbewerbs (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Grundriss Ergeschoss (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
1. Obergeschoss und Ansicht Süd. Der Charakter des historischen Marburg wird in zeitgemäßer Weise mit einer feingliedrigen Backsteinbauweise fortgesetzt (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
2. Obergeschoss und Ansicht Nord (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
3. Obergeschoss und Ansicht West (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Untergeschoss und Schnitt (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Piktogramm, Förderanlage (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Piktogramm, Verkehrswege (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Fassadenschnitt (Drawing: Ortner & Ortner Baukunst)
Architekturmodell, Blick von Nord-Osten (Modellbau und Foto: Andreas Kaufmann)
Architekturmodell, Blick von Süden (Modellbau und Foto: Andreas Kaufmann)
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Architect
O&O Baukunst Project
Campus Firmanei
Marburg / Deutschland, 2009 Description
Neubau UniversitätsbibliothekWettbewerb 2. Phase Die Traumbibliothek aller Bibliotheken hat Umberto Eco im Roman "Der Name der Rose" beschrieben. Eine labyrinthische Welt von Wissenskontinenten, in die einzutauchen Gefahr für Intellekt und Seele bedeutet. Die Bibliothek als letzter Ort abenteuerlicher Entdeckungen, und mit eingemeißelten Namen für ihre Abteilungen wie "Finis Africae". Alle Verpflichtung zu ökonomischer Organisiertheit und neuer Technologie muss auch etwas von dieser Atmosphäre herüberbringen: jene Qualität, die unsere verborgenen Gefühle zu mobilisieren vermag. Für die neue Universitätsbibliothek bietet der über Jahrhunderte gewachsene Häuserkörper der Marburger Altstadt das ideale Leitbild. Gassen und kleine Plätze werden den Auflenraum in erlebbare Bereiche teilen. Zum botanischen Garten hin eine bewegte Kante, die den Park mit herein zieht in den neuen Komplex, der sich in selbstständige Objekte mit besonderer Prägung gliedert. Vorhandene Bauten und das Neue verweben sich zu einer zeitgenössischen Baufigur, die ihre Größe in Form eines vielschichtigen Ensembles verbirgt. Die Materialien der Fassaden sind die der historischen Stadt: Gewände und Fensterpfeiler aus rotem Sandstein, gemauerte Flächen in unterschiedlichen Quaderformaten. Bei den neuen Bauten wird diese Steinerne Fläche über das ganze Haus gezogen, hebt sie als kulturelles Gebäude skulptural heraus. |