Zentrum Verkündigung – Umbau der Markuskirche*
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Architect
Christoph Kuhn Architekten

Project
Zentrum Verkündigung – Umbau der Markuskirche*
Frankfurt am Main / Deutschland, 2005
Description
Zentrum Verkündigung – Umbau der Markuskirche
Frankfurt am Main, 2005

© Architektengemeinschaft Pfeifer, Roser, Kuhn


Adresse:
Markgrafenstraße 14, 60487 Frankfurt am Main

Bauherr:
Evangelischer Regionalverband Frankfurt / Main

Gutachterwettbewerb:
1. Preis

Planungs- und Bauzeit:
2000 – 2005

Fotos:
Ruedi Walti




Kurzbeschreibung Die Markuskirche ist eine der neueren Jugendstilkirchen, die kurz nach der Jahrhundertwende entstanden. Sie wurde 1904 fertiggestellt. Die für die damalige Zeit neuartige Betonkonstruktion wurde mit einfachen Schmuckelementen versehen. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt. Verschiedene Ergänzungsmaßnahmen in den 50er und 60er Jahren beraubten das Gotteshaus mehr und mehr seiner ursprünglichen Qualität eines lichtdurchdrungenen Raumes.

Das Raumprogramm des Zentrums Verkündigung umfasst neben dem sakralen Raum der Kirche ein Foyer, eine Bibliothek, einen Meditationsraum und verschiedene Gruppenräume. Die Verwaltungseinheiten der Leitung mit den Dezernaten für Kirchenmusik, Gottesdienst, Kunst und Kultur, Missionarisches Handeln und Geistliches Leben werden in den Anbauten untergebracht. Diese Anbauten sind mit einer hellblauen Glasfassade umhüllt, die den Baukörper der denkmalgeschützten Kirche herausarbeitet und auch das Innere des bestehenden Kirchenraumes durchdringt.

Im Inneren der Kirche sind die ehemaligen Lichtverhältnisse wieder hergestellt. Die Funktionen der säkularen Raumelemente umhüllen das sakrale Raumelement. Das gesamte Gebäude, in der Hauptsache jedoch das ehemalige Kirchenschiff, bildet mit seinen neuen Einbauten ein lichtes Raumkontinuum.

Materialien und Details des architektonischen Konzepts basieren auf dem Immateriellen und Ätherischen. Alles ordnet sich der Wirkung des Lichtes unter, die Fadheit der rohen materialimmanenten Farben und der milden Farbergänzungen liefern eine besondere Imagination der Stille und der Besinnung.