Neubau des Zooeinganges und der Bärenanlage

Als Übergang zwischen der städtischen Architektur und dem Lebensraum der Tiere im Zoo entstand das neue Eingangsgebäude mit Bärenhaus in Zusammenarbeit mit Henchion Reuter Architekten.

Der eingeschossige, nicht unterkellerte Haupteingang liegt unmittelbar neben dem gründerzeitlichen Gesellschaftshaus des Zoos und teilt sich mit ihm den großen Vorplatz. Das neue, u-förmige Foyer scheint den Platz zu umarmen und leitet Besucher wie selbstverständlich in sein Inneres. Das Dachtragwerk wurde als massive Betonplatte über dem Innenbereich und teilweise als Stahldach über dem Außenbereich mit der Toranlage geplant. Mittels Stahleinbauplatten im Stahlbeton wurde die Stahlkonstruktion angebunden und für die Horizontalausdehnung eine Dehnfuge ausgebildet. Zur Weiterleitung der Lasten dienen Stützen und Wände aus Stahlbeton, die Aussteifung erfolgt über die Dachscheibe und die Ortbetonwände des Gebäudes.

Das terassenförmig abgestufte, teilunterkellerte Bärenhaus wurde weitestgehend als Stahlbetonbau ausgeführt. Die Decken wurden teilweise an die darüberliegenden, wandartigen Träger angehängt und kragen zum Teil weit über die letzte Stütze aus. Die Dachdecke des Erdgeschosses erhielt eine intensive Dachbegrünung, deren Lasten durch Unterzüge mit Stützen und Wänden aus Stahlbeton aufgenommen werden.
Die neuen Rampenanlagen vor dem Gesellschaftshaus des Zoos wurden als eingeschossige Massivbauten aus Stahlbetondecken und -wänden hergestellt.
Ingenieur
EiSat GmbH
Ort
Frankfurt am Main
Jahr der Fertigstellung
2013
Bauherr
Zoo Frankfurt a. M. / vertreten durch das Hochbauamt der Stadt Frankfurt a. M.

Architekt
Henchion Reuter Architekten

Leistungsumfang
§64 HOAI 2002, LPh. 2-6 + 8, Brandschutznachweis, Erdbebennachweis, §78 Wärmeschutz

Planungszeit
2009- 2011

Bauzeit
04/2011 – 06/2013