Staatliches Museum für Archäologie, Chemnitz

Das ehemalige Kaufhaus Schocken von Erich Mendelsohn wird zum Museum – beim Umbau werden vorhandene architektonische Motive aufgenommen und gestärkt. Damit die sorgsam restaurierte Bandfassade nicht für Ausstellungszwecke verdunkelt werden muss, entstehen in den Obergeschossen durchlaufende „Studienerker“ mit Tageslicht. Die eingestellten Ausstellungswände bleiben in der Höhe unter den Unterzügen des Bestandes, um die Raumwirkung zu bewahren. Eine neue zentral gelegene Treppenrampe verbindet alle Ausstellungsebenen. 
Architekt
Auer Weber
Ort
Chemnitz
Jahr der Fertigstellung
2014
Auftraggeber
PVG Projektierungs- und Verwaltungsgesellschaft Schocken mbH

Nutzer
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac)
Staatsbetrieb Landesamt für Archäologie Sachsen

Bruttogeschossfläche
17.000 m2

Brutto-Rauminhalt
69.300 m3

Nutzfläche
9.800 m2

Leistungsbild
Lph 1 – 9 HOAI

Baukosten
KG 200-700 brutto
32,6 Mio. Euro

Architekten
Auer Weber, Stuttgart und
Knerer und Lang, Dresden
Jörn Scholz, Thomas Knerer (verantwortliche Geschäftsführer)

Fachplaner
Ausstellungsgestaltung: Atelier Brückner, Stuttgart
Tragwerksplanung: Erfurt+Mathes, Chemnitz
Haustechnikplanung: Obermeyer Albis-Bauplan GmbH, Chemnitz
Elektroplanung: Elektroplanungsbüro Künzel, Chemnitz
Bauphysik: Müller-BBM GmbH, Dresden

Fotografie
Roland Halbe