Wohnhäuser KOEP

Diversität zu schaffen ist eines der Kernziele des Projektes. Der Entwurf schafft eine Fülle von unterschiedlichen Wohnungstypen, Wohnformen, Atmosphären, Nachbarschaften und sozialen Interaktionsmöglichkeiten.

Ein turmartiger Baukörper im Osten des Wettbewerbsgeländes komplettiert die städtebauliche Großform im Geviert Köpenicker-, Heinrich-Heine-, Annen- und Michaelkirchstraße aus den 60-er Jahren. Ein 3-geschossiger, feingliedrig strukturierter Flachbaukörper verlinkt dieses neue Hochhaus mit dem bestehenden Punkthochhaus PH 12 an der Ecke Köpenicker- und Heinrich-Heine-Straße. Eine deutlich sichtbare Fuge im OG3 des neuen Punkthochhauses lässt dieses einerseits deutlich leichter und proportionierter wirken und verbindet andererseits Hochhaus und Flachbau visuell miteinander und schafft so eine Gebäudeeinheit. Durch das Zurückspringen der Sockelzone von Turm und Flachbau entsteht eine lebendige, geschützte, homogen anmutende, straßenbegleitende, öffentliche Zone, welche zum Flanieren und Verweilen einlädt. Die Bereiche zwischen den Neubauten werden landschaftsgärtnerisch gestaltet und mit Grüninseln durchzogen. Es entsteht eine lärmabgewandte, intime, semiprivate Zone, in welcher sich auch die Hauseingänge des neuen Flachbaukörpers finden.
Ort
Köpenicker Straße 104 - 114
Berlin
Wettbewerb
2015, 1. Preis

Kollaboration
Architektur Consult

Landschaftsarchitekt
Yewo Landscapes