Ohm Gymnasium

Das Ohm-Gymnasium in Erlangen wurde Mitte der 1950er Jahre errichtet und in den letzten 30 Jahren partiell erweitert. Das Schulensemble, eingebettet in ein weitläufiges Grundstück mit schönem Baumbestand, inmitten eines innerstädtischen Wohngebietes gelegen, besteht aus einer parallelen Kammstruktur unterschiedlicher weitgehend frei stehender Bauvolumen in Nord-Süd-Orientierung. Eingeschossige Verbindungsgänge fassen die Bauvolumen zusammen.  Im Norden parallel zur Straße Straße ,Am Röthelheim´ ca. 30 m zurückgesetzt liegt das 4-geschossige Hauptgebäude als größtes Bauvolumen. Hier erfolgt die Haupterschließung über einen eingeschossigen Eingangsbau. Nach Westen bindet die Sporthalle an. Im Osten schließt der Kunstbau über ein Zwischengebäude an. Nach Süden gruppieren sich die 4 Klassenhäuser, eingebettet in den alten Baumbestand, um den großen Pausenhof. Ein fünftes Klassenhaus aus den 90er Jahren separat und ohne Verbindung zu den übrigen Gebäuden schließt das Ensemble nach Süden zur Memelstraße städtebaulich schwierig situiert ab.

Das Generalsanierungskonzept für die Schule mit knapp 1.200 Schülern erfolgt in Abschnitten im laufenden Betreib. Die erforderlichen neuen Raumkapazitäten werden durch Umstrukturierung, Umbau und zwei neue Anbauten für Pausenhalle und 8 neuer Klassen optimiert. Alle von der Baumaßnahme betroffenen Außenanlagen werden unter Einsatz sparsamster Mittel wieder in Stand gesetzt. Die Attraktivität des Pausenhofs wird durch den alten überwiegend erhaltenswerten Baumbestand aufgewertet. Barrierefreiheit wird neu durch Einbau einer zentralen Aufzugsanlage gewährleistet.

Ziel unseres Sanierungskonzeptes ist ein umfassender Gestaltungsansatz, der neben dem Erhalt des Ensemblecharakters der Schule aus den 50er Jahre dazu beitragen soll, die Schule HEUTE zu einem lebendigen Ort einer inspirierenden Ausbildung auch für das MORGEN werden zu lassen.
Ort
Erlangen
Jahr der Fertigstellung
2015