Ku'damm Karree Berlin

Zwischen dem Kurfürstendamm, der Uhland- und der Lietzenburger Straße tritt das Kudamm Karree in Erscheinung. Der Entwurf fügt sich harmonisch in das städtebauliche Umfeld und setzt dennoch einen neuen Akzent. Horizontal und vertikal gegliederte Fassaden auf denen sich ein feines und lebendiges Spiel entwickelt, lassen die Struktur der statischen Konstruktion vage erahnen. Die gewählte Materialität erzeugt sowohl Anmut als auch eine bessere Energieeffizienz. Der zum, einst von Sigrid Kressmann-Zschach geplanten, Hochhaus gehörige Sockelbau wird zurückgebaut, wodurch der neugestaltete Turm markanter wirkt. Im Blockinneren entsteht gleichwohl ein lebendiger, begrünter Stadtplatz der zum Verweilen und Entspannen einlädt. Von diesem Platz aus, auf dem sich der Theaterpavillon mit Café befindet, vernetzten neu angelegte Passagen das Karree mit der umgebenden Stadt. Neben Büroflächen sind Handelsnutzungen zum Kudamm und eine Hotelnutzung zur Lietzenburger Straße hin vorgesehen. Darüber hinaus steigern gastronomische und kulturelle Einrichtungen, wie das Theater oder die Ausstellung „Story of Berlin“ sowie Dachterrassen die Aufenthaltsqualität. Ein umfassendes Angebot von Nahversorgern, Stellflächen, ein Kindergarten und Sportangebote ergänzen das Nutzungskonzept. Die durch Umstrukturierungen erlangte städtebauliche Klarheit und Präsenz des Karrees ist der Ursprung eines vitalen Stadtquartiers.
Ort
Kurfürstendamm 206-209
Berlin
Jahr der Fertigstellung
2016
Nutzung
Büro, Handel, Gastronomie, Museum, Theater, Sport & Freizeit, Kindergarten, Lebensmittel, Street Market, Stellplätze, Fahrradparkhaus

Bauherr
Cells Bauwelt GmbH

Architekt
Kleihues + Kleihues, Jan Kleihues mit Götz Kern