„Tiroler Straße“

Städtebauliches Entwicklungskonzept - Erschließung
Zwischen Tiroler Straße und zukünftiger Trambahntrasse entsteht im Zusammenspiel mit dem Z-Bau ein orthogonales Erschließungssystem, das klare Zuordnungen und eine einfache Orientierung ermöglicht. Die Kfz-Zufahrten von Westen und Süden und Fußgänger und Radfahrer-Zugänge von Osten über den künftigen Rad-und Gehweg werden klar getrennt, die Binnenräume bleiben weitgehend Kfz-frei. Plätze innerhalb des Wegesystems wirken als stadträumliche Akzente. Hier entstehen kommunikative Bereiche, Treffpunkte im neuen Stadtquartier.

Städtebauliches Entwicklungskonzept - Hochbauliche Maßnahmen
Entlang des neu geschaffenen Wegesystems werden im großzügig begrünten Areal Häusergruppen angeordnet. Die Gebäudeensembles bilden sowohl gestalterisch als auch funktional eine Familie und rahmen einen gemeinsamen Platz, das gemeinschaftlich genutzte Forum. Das begrünte Forum schafft einen Ort der Kommunikation und bietet Platz für Veranstaltungen verschiedenster Art.

Städtebauliches Entwicklungskonzept - Außenräume
Die versetzte Anordnung der Gebäude sorgt für eine räumliche Fassung der Außenbereiche und verzahnt die Häusergruppen mit der Umgebung. Die Bereiche zu den umgebenden Straßen sowie zur Trambahntrasse markieren die Zugangssituationen. Die umfangreiche Begrünung des Areals schafft eine parkähnliche Umgebung in der die gegeneinander verschobenen Gebäude klare Außenbereiche formulieren.
Ort
Nürnberg
Jahr der Fertigstellung
2020
Wettbewerb
2016, ein 2. Preis, zur Überarbeitung aufgefordert

Auslober
Rummelsberger Diakonie e.V.

Grundstück
ca. 1,2 ha

Architekt
huber staudt architekten bda
Projekt-Team: Matthias Gall, Christian Huber, Joachim Staudt, Zsolt Gondos

Landschaftarchitekt
LA.BAR Landschaftsarchitekten bdla

Modellbau
Alexander Hammes