Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt :envihab

Im Institut werden mit Hilfe verschiedener medizinischer Forschungsmodule die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper untersucht.

Die Architekten entwickelten ein reduziertes, abstraktes Äußeres. Das :envihab stellt sich als schwebende Scheibe über der leicht angehobenen, gleichmäßig formulierten Topografie dar. Dabei wirkt der Hang nicht künstlich, sondern passt sich in seiner Form in die natürliche Umgebung ein. Lediglich die Eingänge zeichnen sich als Einschnitte im Hang ab. Die Böschungen sind mit einer bunt blühenden Wiesenmischung angesät, in Gruppen gepflanzte kleinkronige Ziersträucher werden locker über den Hang verteilt.

Im Inneren sind die verschiedenen Labor- und Nutzungsmodule auf einer Ebene nach einem Haus-in-Haus-Prinzip frei angeordnet. Dabei gliedern die langen, schmalen Lichthöfe mit beeindruckenden Anordnungen großer und kleiner Findlinge dieses differenzierte Erschließungssystem: Wie zur Erinnerung daran, dass wir uns noch auf der Erde befinden.
Ort
Köln
Jahr der Fertigstellung
2013
Auftraggeber
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Architekt
Glass Kramer Loebbert Architekten mit Uta Graff, Berlin

Leistungsphase
2-8