Propsteikirche St. Trinitatis

Das Planungsgebiet befindet sich in einem städtebaulichen Umfeld, das im Norden durch das dicht bebaute Stadtzentrum und die Grünanlagen des Leipziger Promenadenrings und im Süden durch die überwiegend gründerzeitlichen, geschlossenen Baustrukturen der Südvorstadt geprägt wird. Um der Besonderheit des Gebäudes und seiner Lage gerecht zu werden wird das unmittelbare Umfeld der Kirche als Platz verstanden, welcher sich einer Passage gleichend durch den Kirchhof zieht. Hierbei steht die Verwendung einer einheitlichen Materialwahl als eindeutiger Kontrast zur Fassade im Vordergrund. Der besondere Charakter des Kirchhofes wird maßgeblich durch einen gezielt gesetzten Solitär und einen Wasservorhang gestärkt. Neben der atmosphärischen Überhöhung dient der Wasservorhang der Minderung der angrenzenden Straßenimission und Klimaverbesserung. Die angrenzende Nonnenmühlgasse wurde in Form eines niveaugleichen und gegliederten „Straßenquerschnitts“ ausgebildet. Die einheitliche Materialwahl in unterschiedlichen „Körnungen“ vermeidet einen gestalterischen Bruch bezüglich der gewünschten „Platzsituation“.
Landschaftsarchitekt
r+b landschaft s architektur
Ort
Nonnenmühlgasse 2
Leipzig
Jahr der Fertigstellung
2015
Wettbewerb
mit Schulz & Schulz Architekten, Leipzig
2009, 1. Preis

Auslober
Kath. Propsteipfarrei St. Trinitatis

Fläche
7.050 m²