Freianlagen Räumliches Bildungszentrum Biberach

Die Freianlagen des RBZ werden als Teil der Riss-Aue gesehen. Daraus leitet sich die gesamte Gestaltungssprache ab. Eine amorphe Erschließungsstruktur aus Gussasphalt, aufgelockert mit Bauminseln, Sitzmauern und Bänken definiert  den Schulhof und die Vorbereiche des RBZ zur Wilhelm-Leger -,  und Hans-Liebherr-Straße als eine künstliche „Flussaue“, welche die einst natürliche Flusslandschaft in unsere Zeit überträgt und vielfältige Aufenthalts- und Erlebnisqualitäten vermittelt. Kinder nehmen stark ausgeprägte Raumideen und Texturen ganz unmittelbar auf. Beim neuen RBZ entstehen Innen- und Außenräume aus einem Guss. Bestehende und neue landschaftliche Strukturelemente wie die amorphen Flussstrukturen, werden in das Gebiet der Außenanlagen transportiert und betonen die landschaftlichen Eigenheiten. Sie machen den Ort unverwechselbar und nicht austauschbar. Die Ausgestaltung der verschiedenen Pausenbereiche und der Sportanlagen leitet sich aus der Verschiedenheit der Nutzungsansprüche ab.
Landschaftsarchitekt
heintze.landschaftDrei
Ort
Biberach an der Ris
Jahr der Fertigstellung
2013
Bauherr
Stadt Biberach a.d. Riss

Architekten
Lanz - Schwager Architekten BDA, Konstanz
mit SOE Architektengemeinschaft, Stockach.
Mitarbeiter: Franz Stinner, Tommy Staiger, Christian Zalaudek, Jennifer Halke

Landschaftsarchitekt
landschaftDrei. Michael F. Heintze, Konstanz

Fassade
KuB Fassadentechnik OG, Schwarzach

Bauphysik
Safeplan GmbH, Ravensburg
TEB GmbH, Vaihingen/Enz

maßgebliche Hersteller
Fa. iGuzzini

Auszeichnung
BDA Hugo-Häring-Auszeichnung 2014, Ulm-Donau-Iller