Landesgartenschau Bad Essen 2010

Bad Essen, Landesgartenschau 2010 Die Landesgartenschau in Bad Essen wurde in Rekordzeit von einem Jahr innerhalb des geringen Budgets geplant und umgesetzt. Diesen kurzen Planungszeitraum einzuhalten war nur möglich durch die intensive gleichberechtigte Zusammenarbeit der beiden Planungsbüros Lützow 7 aus Berlin und JKL, wobei JKL als ortsansässiges Büro zusätzlich für die Bauleitung verantwortlich zeichnete. Von den beiden Ausstellungsbereichen plante die Arbeitsgemeinschaft den Hauptbereich des bestehenden Kurparks am Zentrum von Bad Essen. Die besondere Hanglage am Wiehengebirge, der attraktive Baumbestand und die prägende Waldkulisse boten gestalterische Ansätze zur Umgestaltung des überalterten Kurparks. Ganz im Sinne des Thermalsole-Heilbades Bad Essen finden die Themen Wasser, Sole und Wald ihren Höhepunkt in verschiedenen Bauwerken, welche die historische Parkanlage punktuell ergänzen. Die Solearenea ist ein Gradierwerk der besonderen Art. Es erlaubt dem Besucher den intensiven Kontakt mit dem Solewasser aus dem Urmeer unter Bad Essen. Zur Rast lädt die große Waldterrasse als Aussichtsplattform mit Blick über die norddeutsche Tiefebene und der Kuranlagen ein. Das imposante Holz-Bauwerk bildet ein weiteres Highlight und Treffpunkt in diesem Parkbereich. Über die Waldtreppe gelangt der Besucher in den Serpentinengarten. Fließende Blütenbänder in Blautönen begleiten den Weg hinab in die historische Innenstadt von Bad Essen. Die Nominierung der Solearena zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2010 würdigte die bauliche Qualität der Anlage. Realisierungswettbewerb 2009, 1. Preis in ARGE mit Lützow7, Berlin Sanierung der bestehenden Parkanlage bis 2010 Leistungsphasen: 1 - 8 Fläche: ca. 70.000 m² Bausumme: 2,0 Mio €
Landschaftsarchitekt
JKL - Junker und Kollegen
Ort
Bad Essen
Jahr der Fertigstellung
2010