DISTINCT AMBIGUITY
Architektur muss unser Leben verbessern, nicht nur funktional oder gestalterisch regelgerecht. Auf der Suche nach Lebensqualität und Schönheit gehören Vielgestaltigkeit und Mehrdeutigkeit zum Wesen einer Architektur, die über das „Richtige“ und Eindeutige hinausgeht. Mit „Distinct Ambiguity“ zeigt eine umfangreiche Werkschau der Architekten von GRAFT Aspekte und Strategien des „graftings“, des Ineinanderführens und Verbindens von gemeinhin getrennt Wahrnehmbaren. Nach der inauguralen Schau im „Haus am Waldsee“ in Berlin wandert die nun im Hamburg zu sehende Ausstellung auch weiter durch die ArchitekturSalons der AIT.
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GRAFT bindet die Konzeption und Bewertung gestalterischer Strukturen nicht an ewig geltende Dogmen einer Monokultur – die Architekten experimentieren hingegen mit scheinbar widersprüchlichen Ideen und entwickeln dabei spannende und innovative Projekte in sämtlichen Bereichen der Entwurfspraxis. Das Ergebnis: Unerwartetes, überraschende Missverständnisse, globaler Transfer räumlicher Qualitäten und die Produktion robuster Bastarde – eine Architektur entstanden aus ihren Umständen, die nur durch das GRAFTEN verschiedener Realitäten möglich war. Das scheinbar Mehrdeutige oder gar Gegensätzliche wird dabei zu einer eindeutigen Auflösung gebracht.
In der botanischen Terminologie beschreibt „grafting“ das Aufpfropfen eines Triebes auf einen genetisch andersartigen Wirtsstamm. Hierbei können sich unterschiedliche Wesenszustände in einem ständig wechselnden Gleichgewicht gegenseitig unterstützen, scheinbare Gegensätze profitieren voneinander.
Auf dieser Grundlage entwickeln Gregor Hoheisel, Christoph Körner, Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit als GRAFT Architekten seit über 13 Jahren komplexe Fusionsmethoden, die den Design- und Architekturdebatten der Gegenwart wesentliche Impulse verleihen. Mit Büros in Berlin, Los Angeles und Peking agiert und baut GRAFT international. 1998 in Los Angeles gegründet, beschäftigen sie mittlerweile rund 90 Mitarbeiter.
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Die Ausstellung ist sowohl eine Einleitung in die Gedanken- und Inspirationswelt des Architekturbüros als auch eine Bestandsaufnahme außerordentlicher und innovativer Konzepte. Die dargestellten Architekturprojekte sind in die Themenbereiche „Curiosity“, „Happiness“ oder „Courage“ eingebettet, deren Bedeutungen in überraschenden Kontexten aufgehen. Im AIT-ArchitekturSalon werden Inspirationsquellen, Entwürfe und Modelle, Bauten und Projekte in einem breit gespannten Bogen präsentiert, der von Null-Energie-Häusern in Malaysia bis zu dem für Afrika konzipierten Prototyp eines Solarkiosks reicht.
Wer herausfinden möchte, wieso sich für die GRAFT Architekten hinter dem Schlagwort „Happiness“ eigentlich das Prinzip der Nachhaltigkeit verbirgt, kann die Ausstellung DISTINCT AMBIGUITY ab dem 7. März im Architektursalon der AIT in Hamburg besuchen. Im Anschluss werden die Ideenwelten dieses besonderen Designlabors in München (24.05.-27.06.2012), Köln (23.08. - 04.10.2012) und Rotterdam (12.10. – 19.11. 2012) zu sehen sein.
Die Ausstellung wurde vom Haus am Waldsee, Berlin zusammengestellt und war dort vom 23.11.2011 – 12.02.2012 zu sehen.
AMBIGUITY CURIOSITY NARRATION HAPPINESS COURAGE
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Fotos: Tobias Hein
Architektur muss unser Leben verbessern, nicht nur funktional oder gestalterisch regelgerecht. Auf der Suche nach Lebensqualität und Schönheit gehören Vielgestaltigkeit und Mehrdeutigkeit zum Wesen einer Architektur, die über das „Richtige“ und Eindeutige hinausgeht. Mit „Distinct Ambiguity“ zeigt eine umfangreiche Werkschau der Architekten von GRAFT Aspekte und Strategien des „graftings“, des Ineinanderführens und Verbindens von gemeinhin getrennt Wahrnehmbaren. Nach der inauguralen Schau im „Haus am Waldsee“ in Berlin wandert die nun im Hamburg zu sehende Ausstellung auch weiter durch die ArchitekturSalons der AIT.
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GRAFT bindet die Konzeption und Bewertung gestalterischer Strukturen nicht an ewig geltende Dogmen einer Monokultur – die Architekten experimentieren hingegen mit scheinbar widersprüchlichen Ideen und entwickeln dabei spannende und innovative Projekte in sämtlichen Bereichen der Entwurfspraxis. Das Ergebnis: Unerwartetes, überraschende Missverständnisse, globaler Transfer räumlicher Qualitäten und die Produktion robuster Bastarde – eine Architektur entstanden aus ihren Umständen, die nur durch das GRAFTEN verschiedener Realitäten möglich war. Das scheinbar Mehrdeutige oder gar Gegensätzliche wird dabei zu einer eindeutigen Auflösung gebracht.
In der botanischen Terminologie beschreibt „grafting“ das Aufpfropfen eines Triebes auf einen genetisch andersartigen Wirtsstamm. Hierbei können sich unterschiedliche Wesenszustände in einem ständig wechselnden Gleichgewicht gegenseitig unterstützen, scheinbare Gegensätze profitieren voneinander.
Auf dieser Grundlage entwickeln Gregor Hoheisel, Christoph Körner, Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit als GRAFT Architekten seit über 13 Jahren komplexe Fusionsmethoden, die den Design- und Architekturdebatten der Gegenwart wesentliche Impulse verleihen. Mit Büros in Berlin, Los Angeles und Peking agiert und baut GRAFT international. 1998 in Los Angeles gegründet, beschäftigen sie mittlerweile rund 90 Mitarbeiter.
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Die Ausstellung ist sowohl eine Einleitung in die Gedanken- und Inspirationswelt des Architekturbüros als auch eine Bestandsaufnahme außerordentlicher und innovativer Konzepte. Die dargestellten Architekturprojekte sind in die Themenbereiche „Curiosity“, „Happiness“ oder „Courage“ eingebettet, deren Bedeutungen in überraschenden Kontexten aufgehen. Im AIT-ArchitekturSalon werden Inspirationsquellen, Entwürfe und Modelle, Bauten und Projekte in einem breit gespannten Bogen präsentiert, der von Null-Energie-Häusern in Malaysia bis zu dem für Afrika konzipierten Prototyp eines Solarkiosks reicht.
Wer herausfinden möchte, wieso sich für die GRAFT Architekten hinter dem Schlagwort „Happiness“ eigentlich das Prinzip der Nachhaltigkeit verbirgt, kann die Ausstellung DISTINCT AMBIGUITY ab dem 7. März im Architektursalon der AIT in Hamburg besuchen. Im Anschluss werden die Ideenwelten dieses besonderen Designlabors in München (24.05.-27.06.2012), Köln (23.08. - 04.10.2012) und Rotterdam (12.10. – 19.11. 2012) zu sehen sein.
Die Ausstellung wurde vom Haus am Waldsee, Berlin zusammengestellt und war dort vom 23.11.2011 – 12.02.2012 zu sehen.
AMBIGUITY CURIOSITY NARRATION HAPPINESS COURAGE
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Fotos: Tobias Hein
Graft GmbH
Gesellschaft von Architekten
Heidestraße 50
10557 Berlin
Telefon +49 30 240 47 985
Fax +49 30 240 47 987
Gesellschaft von Architekten
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Mitarbeiter
90 Gründung
1998 Partner
Lars KrückebergThomas Willemeit
Wolfram Putz
Gregor Hoheisel (Beijing)
Leitende Mitarbeiter
Sven FuchsTobias Hein

