Hotel 'Klee am Park'

Hotels sind Häuser zum Schlafen - oder die mediale Vermarktung von Trauminseln

Auf kleiner Anhöhe, neben dem Kurhaus und dem Staatstheater gelegen, befindet sich das Hotel Klee, in zentraler Lage, direkt am Rande des Wiesbadener Kurparks. Das Hotel, ursprünglich eine Villa aus dem 19. Jhd., wurde nach Kriegszerstörungen in den 60er Jahren wieder aufgebaut und in den 80er Jahren durch zwei Geschosse ergänzt. Jetzt wieder an die Grenzen seiner Kapazität gelangt, sollte am Nachbargrundstück eine Hotelerweiterung in der Form eines Neubaus entstehen.

Die eigenständige Form des Neubaus, der relative Abstand, lassen eine Konkurrenz mit dem Altbau erst gar nicht entstehen. Die Solitäre stehen für sich autonom und sind nur im Erdgeschoss über eine gemeinsame Lobby verbunden.

Die Lobby erreicht man über eine Vorfahrt, einen Vorplatz, welcher sich zu einer Tiefgarage rampenförmig in den Boden windet. Das gleiche Prinzip der rampenförmigen Erschließung wird im Inneren des Gebäudes fortgesetzt: um das klassische Bild vom dunklen Hotelgang, Geschoss für Geschoss, Tür an Tür, zu vermeiden, verbindet eine Rampe als zentrales Element die Lobby mit allen Zimmern. Um einen Lichthof verläuft in Form dieser sanft ansteigenden Rampe ein Gang, der auf dem Sonnendeck mit seiner Skybar und eigenem Park, endet.
Ort
Wiesbaden
2006

Tags
Hospitality, Hotels + Hostels + Guest Houses