157. AIV-Schinkel-Wettbewerb 2012 entschieden
Teilnehmer der TU Dresden gewinnen Schinkelpreise
Berlin, den 12.3.2012: Die Preisträger des 157. Schinkel-Wettbewerbs des AIV zu Berlin stehen fest. Beim größten Förderwettbewerb für junge Architekten und Ingenieure im deutschsprachigen Raum erhalten zwei Planergruppen der TU Dresden in den Fachsparten Städtebau sowie Landschaftsarchitektur jeweils einen Schinkelpreis für die hohe Qualität ihrer eingereichten Entwürfe. Vier Teilnehmer der HafenCity Universität Hamburg bekommen
einen Sonderpreis für die Kooperation von Architekten und Bauingenieuren. Einen weiteren Sonderpreis erhält ein AIV-Mitglied und Teilnehmer von der UdK Berlin in der Fachsparte Freie Kunst.
Den Schinkelpreis in Landschafsarchitektur erhalten zwei Studenten der TU Dresden: Sebastian Pietzsch (25) aus Siebenlehn (Erzgebirge) und Martin Reil (25) aus Reichenbach. Ihr Entwurf „Stadtmosaiken“ integriert auf „überzeugende Art den Nuthepark in die Potsdamer Kulturlandschaft“, heißt es in der Jury-Begründung. Mit einem raumbildenden Gesamtkonzept werden Havelufer, Freundschaftsinsel und der Park Babelsberg zusammen gefügt. Einheitliche, spezifisch gestaltete Wege ergänzen das bestehende Wegenetz und bilden den gewünschten Zusammenhang. Der Schinkelpreis ist in diesem Jahr mit 2.500 Euro dotiert. Zudem erhalten beide Teilnehmer für die beste aller 228 Wettbewerbsarbeiten das Schinkel-Italienreise-Stipendium der Hans-Joachim-Pysall-Stiftung in Höhe von 2.500 Euro.
Der zweite Schinkelpreis geht in der Fachsparte Städtebau an Shaghajegh Einali (26) und Thomas Hartmann (26). Die iranische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Hohenstein-Ernstthal und der Dessauer sind Absolventen der Studienrichtung Architektur der TU Dresden. Ihr Entwurf ist gleichzeitig ihr Diplomthema. Schwerpunkt ihrer Stadtbau-Konzeptionen ist eine sehr maßstäbliche Erweiterung für die südliche Innenstadt Potsdams: der Umbau und Nachverdichtung des „Kanalviertels“ mittels Wohnungserweiterung in den Innenhöfen, einem langen Wohnriegel hin zur Havel sowie einer breiten vorgelagerten Uferzone. „Als ein sehr guter Vorschlag erscheint auch die Führung einer direkten Geh- und Rad-Verbindung von der Berliner Vorstadt durch das Kanalviertel über die Freundschaftsinsel bis zum Bahnhofseingang mit einer abwechslungsreichen Folge von Alleen, Brücken und kleinen Plätzen“, urteilt die Jury. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.
Rico Wittke (31), Ole Brügmann (31), Krischan Hubert (24) und Sören Janson (25), Studenten der Hafencity Hamburg, erhalten für ihre Kooperationsarbeit zwischen Bauingenieuren und Architekten den Sonderpreis des Fördervereins Verband Beratender Ingenieure VBI in Höhe von 2.000 Euro. Von ihnen wird das gesamte Areal südlich des Bahndamms durch neue Grünflächen gestaltet. An der Landspitze zur Vorderkappe wird auf einer spektakulären Fußgänger- und Radfahrerbrücke eben ein neues Gästehaus für die Stadt Potsdam vorgeschlagen. „Gestalterisch verbinden sie die expressive Formsprache Landschaft, Gebäude und Brücke.“ Die Jury lobt den Entwurf: “Die Ausarbeitung der Pläne ist von sehr hoher Qualität, sowohl in Bezug auf Lesbarkeit des räumlichen und des konstruktiven Konzeptes, als auch in der Detailausarbeitung der Konstruktion.“
Ebenfalls hervorzuheben ist, dass beim diesjährigen 157. Schinkel-Wettbewerb auch die Fachsparten Straßenbau, Eisenbahnbau und Freie Kunst sehr gut abgeschnitten haben.
Beispiel dafür ist der Entwurf von Robert Patz (30), AIV-Vereinsmitglied und Student der UdK Berlin, der die in diesem Jahr sehr offen formulierte Aufgabenstellung in der Fachsparte Freie Kunst mit einem schreienden Poster beantwortet: Zu sehen ist eine untergegangene deutsche Kriegsflotte in der Bucht der Potsdamer Innenstadt. Damit spricht er nicht den Glanz Potsdams, sondern seinen preußischen Militarismus an. Mit ihrer „fast brachialischen Ausdrucksweise stellt die Arbeit einen gelungenen Gegenpart zum aktuellen Aufbau historischer Gebäude dar und regt damit zur kritischen Auseinandersetzung“, so die Jury-Begründung. Patz erhält einen vom Verband Restaurator im Handwerk e.V. gestifteten Sonderpreis in Höhe von1.500 Euro.
Presseanfragen:
Geschäftsstelle des Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (www.aiv-berlin.de)
Tel.: 030 883 45 98; Fax: 030 885 45 83; E-Mail: [email protected];
oder die beiden Jury-Vorsitzenden des AIV-Schinkel-Wettbewerbs:
Dr.-Ing. Melanie Semmer; Mobil: 0175 - 40 66668
Dr.-Ing. Rainer Norten; Mobil: 0172 – 2842617
Berlin, den 12.3.2012: Die Preisträger des 157. Schinkel-Wettbewerbs des AIV zu Berlin stehen fest. Beim größten Förderwettbewerb für junge Architekten und Ingenieure im deutschsprachigen Raum erhalten zwei Planergruppen der TU Dresden in den Fachsparten Städtebau sowie Landschaftsarchitektur jeweils einen Schinkelpreis für die hohe Qualität ihrer eingereichten Entwürfe. Vier Teilnehmer der HafenCity Universität Hamburg bekommen
einen Sonderpreis für die Kooperation von Architekten und Bauingenieuren. Einen weiteren Sonderpreis erhält ein AIV-Mitglied und Teilnehmer von der UdK Berlin in der Fachsparte Freie Kunst.
Den Schinkelpreis in Landschafsarchitektur erhalten zwei Studenten der TU Dresden: Sebastian Pietzsch (25) aus Siebenlehn (Erzgebirge) und Martin Reil (25) aus Reichenbach. Ihr Entwurf „Stadtmosaiken“ integriert auf „überzeugende Art den Nuthepark in die Potsdamer Kulturlandschaft“, heißt es in der Jury-Begründung. Mit einem raumbildenden Gesamtkonzept werden Havelufer, Freundschaftsinsel und der Park Babelsberg zusammen gefügt. Einheitliche, spezifisch gestaltete Wege ergänzen das bestehende Wegenetz und bilden den gewünschten Zusammenhang. Der Schinkelpreis ist in diesem Jahr mit 2.500 Euro dotiert. Zudem erhalten beide Teilnehmer für die beste aller 228 Wettbewerbsarbeiten das Schinkel-Italienreise-Stipendium der Hans-Joachim-Pysall-Stiftung in Höhe von 2.500 Euro.
Der zweite Schinkelpreis geht in der Fachsparte Städtebau an Shaghajegh Einali (26) und Thomas Hartmann (26). Die iranische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Hohenstein-Ernstthal und der Dessauer sind Absolventen der Studienrichtung Architektur der TU Dresden. Ihr Entwurf ist gleichzeitig ihr Diplomthema. Schwerpunkt ihrer Stadtbau-Konzeptionen ist eine sehr maßstäbliche Erweiterung für die südliche Innenstadt Potsdams: der Umbau und Nachverdichtung des „Kanalviertels“ mittels Wohnungserweiterung in den Innenhöfen, einem langen Wohnriegel hin zur Havel sowie einer breiten vorgelagerten Uferzone. „Als ein sehr guter Vorschlag erscheint auch die Führung einer direkten Geh- und Rad-Verbindung von der Berliner Vorstadt durch das Kanalviertel über die Freundschaftsinsel bis zum Bahnhofseingang mit einer abwechslungsreichen Folge von Alleen, Brücken und kleinen Plätzen“, urteilt die Jury. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.
Rico Wittke (31), Ole Brügmann (31), Krischan Hubert (24) und Sören Janson (25), Studenten der Hafencity Hamburg, erhalten für ihre Kooperationsarbeit zwischen Bauingenieuren und Architekten den Sonderpreis des Fördervereins Verband Beratender Ingenieure VBI in Höhe von 2.000 Euro. Von ihnen wird das gesamte Areal südlich des Bahndamms durch neue Grünflächen gestaltet. An der Landspitze zur Vorderkappe wird auf einer spektakulären Fußgänger- und Radfahrerbrücke eben ein neues Gästehaus für die Stadt Potsdam vorgeschlagen. „Gestalterisch verbinden sie die expressive Formsprache Landschaft, Gebäude und Brücke.“ Die Jury lobt den Entwurf: “Die Ausarbeitung der Pläne ist von sehr hoher Qualität, sowohl in Bezug auf Lesbarkeit des räumlichen und des konstruktiven Konzeptes, als auch in der Detailausarbeitung der Konstruktion.“
Ebenfalls hervorzuheben ist, dass beim diesjährigen 157. Schinkel-Wettbewerb auch die Fachsparten Straßenbau, Eisenbahnbau und Freie Kunst sehr gut abgeschnitten haben.
Beispiel dafür ist der Entwurf von Robert Patz (30), AIV-Vereinsmitglied und Student der UdK Berlin, der die in diesem Jahr sehr offen formulierte Aufgabenstellung in der Fachsparte Freie Kunst mit einem schreienden Poster beantwortet: Zu sehen ist eine untergegangene deutsche Kriegsflotte in der Bucht der Potsdamer Innenstadt. Damit spricht er nicht den Glanz Potsdams, sondern seinen preußischen Militarismus an. Mit ihrer „fast brachialischen Ausdrucksweise stellt die Arbeit einen gelungenen Gegenpart zum aktuellen Aufbau historischer Gebäude dar und regt damit zur kritischen Auseinandersetzung“, so die Jury-Begründung. Patz erhält einen vom Verband Restaurator im Handwerk e.V. gestifteten Sonderpreis in Höhe von1.500 Euro.
Presseanfragen:
Geschäftsstelle des Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (www.aiv-berlin.de)
Tel.: 030 883 45 98; Fax: 030 885 45 83; E-Mail: [email protected];
oder die beiden Jury-Vorsitzenden des AIV-Schinkel-Wettbewerbs:
Dr.-Ing. Melanie Semmer; Mobil: 0175 - 40 66668
Dr.-Ing. Rainer Norten; Mobil: 0172 – 2842617
Wann
12.03.2012
12.04.2012
Wo
157. AIV-Schinkel-Wettbewerb 2012
Berlin
Deutschland
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Jobs
Oberschelp Architekten, Friedrichshafen
Andreas Heupel Architekten BDA, Münster
Blocher Blocher Partners, Stuttgart


