Nominierungen Lichtdesign-Preis 2017

Licht. Design. Preis.

Meldungen, 20. März 2017
Von: Thomas Geuder

Die Nominierungen des Deutschen Lichtdesign-Preises 2017 stehen nun fest. Im Bild: Swarm Study / IX (Bahnhof Chemnitz), Lichtvision Design. (Bild: Jan Bitter)

Alljährlich finden sich die Lichtkreativen zum Deutschen Lichtdesign-Preis ein. 34 der eingereichten Arbeiten wurden nun für die Endrunde nominiert. Die Gala mit Preisverleihung findet am 11. Mai in Mannheim statt.

120 Einreichungen hat der von der Zeitschrift Highlight (Hüthig Verlag, Heidelberg) veranstaltete Deutsche Lichtdesign-Preis in diesem Jahr zu verzeichnen, mit einer überdurchschnittlich hohen Beteiligung von Planungsbüros aus der Schweiz, zurückzuführen vermutlich auf eine starke Präsenz bei den Preisträgern im letzten Jahr. Damals durften sich im Münchner Löwenbräukeller drei Büros zu Gewinnern zählen lassen. Entsprechend hoch ist die Schweiz auch in den jetzt veröffentlichten Nominierungen vertreten: Sechs haben es auf die Shortlist geschafft, wie etwa die Collection Lambert in Avignon (Reflexion AG, internationales Projekt), der Roche Bau 67 in Basel (Hübschergestaltet GmbH, Öffentliche Bereiche/Innenraum) oder das Museum Judengasse Frankfurt (mati AG, Museen). Das freut Markus Helle, Chefredakteur der Highlight und einer der sechs unabhängigen Juroren. «Wir vermissen allerdings die Kollegen aus Benelux. Und auch die österreichische Beteiligung dürfte aktiver sein», sagt er und will damit noch einmal hervorheben, dass Einreichungen zum Deutschen Lichtdesign-Preis natürlich aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sowie aus Benelux kommen können. Immerhin: Aus Österreich kommt eine Nominierung, nämlich die Medienfassade des Neubaus Klubhaus St. Pauli in Hamburg, lichtgeplant von Bartenbach (Altrans, AT) und Urbanscreen (Bremen, DE). Die honorige Jury wurde in diesem Jahr durch Peter Andres komplettiert, wie gewohnt im Vorjahr der Lichtdesigner des Jahres. Insgesamt knapp 80 Projekte haben sich Jurymitglieder persönlich und ehrenamtlich in Augenschein genommen. Und das aus einem guten Grund: «Wir verlassen uns weder auf die Fotos noch auf die Projektbeschreibungen, weil wir hundertprozentig sicher sein wollen», erklärt Markus Helle. Das erzeugt eine Objektivität, die man sich bei derartigen Wettbewerben wünscht. Wir drücken allen Nominierten die Daumen und sind bereits sehr gespannt auf die Ernennung des Lichtdesigners des Jahres!
Gesamtliste der Nominierungen mit Bildern und kleinen Projektbeschreibungen und Anmeldung zur Gala am 11. Mai 2017 in Mannheim unter: www.lichtdesign-preis.de

ZOB Busbahnhof Gummersbach, Lichtwerke, Kategorie Außenbeleuchtung. (Bild: Lukas Roth)

Lichttauchgang – 20 Jahre Regenrückhaltebecken Hirschgarten, mbeam – Atelier für Lichtkunst, Lichtinstallation und Lichtinszenierung, Kategorie Lichtkunst. (Bild: Manfred Beck)

Klubhaus St. Pauli, Hamburg , Bartenbach und Urbanscreen, Kategorie Content. (Bild: Peter Zöch / Bartenbach)

St. Jodern Kellerei, Visperterminen, Reflexion, Kategorie Shopbeleuchtung. (Bild: Thomas Andenmatten)