Berlin auf dem Papier

Fundstück, 22. Februar 2017
Von: Katinka Corts

Hans Poelzig, 1919 – 1920: Foyer des Großen Schauspielhauses Berlin (© DAM Frankfurt, Foto: Uwe Dettmar)

Ab dem 24. Februar widmet sich eine Ausstellung der Tchoban-Foundation Berliner Projekten. Zu sehen sind u.a. Zeichnungen von Gottfried Böhm, Zaha Hadid, Hans Poelzig und Álvaro Siza Vieira aus den Jahren 1920 – 1990.

Die Kuratorinnen Nadejda Bartels (Museum für Architekturzeichnung, Berlin) und Inge Wolf (Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main) haben für die Schau handgezeichnete Entwürfe namhafter Architekten aus dem Archiv des Frankfurter DAM ausgewählt, die einen Teil der städtebaulichen und architektonischen Entwicklungsgeschichte Berlins abbilden. In der Ausstellung finden sich neben Zeichnungen zu realisierten Projekten auch Zeichnungen, die im Rahmen von Architekturwettbewerben entstanden sind. Dabei soll die «Vielfalt der Ideen und Visionen» zu sehen sein, eine Gesamtschau oder chronologische Dokumentation dieser Zeit sei die Ausstellung nicht, wissen die Kuratorinnen. Aber die Stadt, die sich nach Krieg und Wiederaufbau, Teilung und Wiedervereinigung immer wieder neu erfand, gebe auch heute noch Architekten und Stadtplanern Raum und Anlass für neue Projekte, neue Ideen und neue Visionen.

Berliner Projekte. Architekturzeichnungen 1920–1990
Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18a, 10119 Berlin
Ausstellungseröffnung am 24. Februar 2017

OMA – Office for Metropolitan Architecture, 1980-1990: Haus am Checkpoint Charlie (© OMA / DAM Frankfurt, Foto: Uwe Dettmar)

R. Rettig, 1930: Atlantik-Kino, Berlin (© DAM Frankfurt, Foto: Uwe Dettmar)


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